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GASMET CEMS Stationäre FTIR-Emissionsmessanlage
GASMET FTIR Analysator und Probennahme zur Messung von Emissionsgasen


GASMET CEMS Emissionsmessung nach BImSschG und Rauchgasanalyse

Continuous Emission Monitoring System

  • Stationäres, kontinuierlich messendes GASMET FTIR Analysensystem für Emissionsmessungen in Kraftwerken und Müllverbrennungsanlagen (MVA) gem BImSchV
  • Messung von Rauchgas bei 180 °C
  • Simultane Messung von CO, CO2, NO, NO2, N2O, NH3, SO2, HCl, HF, H2O, CH4, KW, u.a.
  • Voll automatisiertes System mit GASMET CX4000 FTIR Analysator, Rechner, beheizter Probennahme, Messschrank
  • Optional mit FID und O2-Analysator
  • Analog- und Digitalausgänge, Statuskontakte
  • Zulassung für Emissionsmessungen gem. 13. und 17. BImSchV (QAL 1 nach DIN EN 14181)
  • einfache Anpassung von Analysenparametern und Erweiterung der Messkomponentenliste, langzeitstabile Kalibrierung


Stationäres Emissions- Messsystem (CEMS) Das GASMET CEMS wurde speziell zur kontinuierlichen Messung von Rauchgasen (Continuous Emission Monitoring System), sowie für die Prozessanalytik entwickelt. Typische Messkomponenten sind H2O, CO2, CO, NO, NO2, SO2, HCl, HF, NH3, CH4, Kohlenwasserstoffe. Das GASMET CEMS kann zur Messung vieler anderer Gase und weiten Messbereichen eingestellt werden.

Das GASMET CEMS wird für on-line Messungen verwendet. Es ist das ideale Mittel zur Messung von Spurenkonzentrationen in nassen, korrosiven Gasen. Alle gasbenetzten Teile der GASMET CEMS Anlage sind bis 180 ºC beheizt. Die Probe wird unverdünnt gemessen und vor der Messung nicht getrocknet oder gekühlt.

Das GASMET CEMS besteht aus einem GASMET CX4000 FTIR Gasanalysator, einem PC mit TFT-Bildschirm und Tastatur zur Steuerung und dem GASMET Probennahmesystem. Als Option kann ein Sauerstoffanalysator und ein FID zur Messung von Kohlenwasserstoffen integriert werden. Alle Komponenten sind im 19” Format aufgebaut. Das GASMET CEMS enthält alle elektrischen Installationen sowie die Temperaturregler für die beheizten Leitungen und die beheizte Probennahme.

FTIR Analysator GASMET CX4000 im 19"-Format

Die Anlage arbeitet vollautomatisch und wird über die Calcmet Software bedient. GASMET PC und Calcmet Software steuern das CEM System. Die Daten können vom PC zum Kontrollraum digital (ModBus) oder als Analogsignale (4 – 20 mA) übertragen werden. Das GASMET CEMS führt eine Eigenüberwachung durch und bietet Alarme für Funktion, Service und System. Die Alarme stehen als Relaiskontakte zur Verfügung. Funktion und Service Alarme beziehen sich auf den GASMET FT-IR Gasanalysator und die Calcmet Software. Der Systemalarm bezieht sich auf das GASMET Probennahmesystem, bei dem Temperaturen (Sonde, beheizte Leitungen, beheizte Pumpe), Gasfluss und Nullgasdruck überwacht werden. Wird ein Alarmzustand erreicht, so fließt automatisch Spülgas durch die Messzelle. Somit wird Kondensation vermieden und die Messzelle geschützt. Es gibt Eingänge für Messgas, Nullgas und Spülgas. Zusätzlich ist mit GASMET CEMS optional eine Mehrpunktmessung an 2 Messstellen möglich. GASMET CEMS Systeme sind auch fernbedienbar.

Das GASMET CEMS kann über Vortex oder über Kompressor gekühlt werden. Ein Vortex Kühler, der Spülluft benötigt, wird in staubhaltiger Umgebung empfohlen.

Die CEMS Anlage mit GASMET CX4000 FTIR Analysator wurde vom TÜV geprüft und ist gem. BImSchV für den Einsatz in Kraftwerken und Müllverbrennungsanlagen zugelassen (Bundesanzeiger Nr 194 vom 14.10.2006)
Folgende Messbereiche sind geprüft:

Komponente   Messbereich 1   Messbereich 2
NO   0 - 200 mg/m3   0 - 600 mg/m3
NO2   0 - 200 mg/m3 .
N2O   0 -100 mg/m3 .
CO   0 - 75 mg/m3   0 - 300 mg/m3
SO2   0 - 75 mg/m3 .
HCl   0 - 15 mg/m3   0 - 90 mg/m3
HF   0 - 15 mg/m3   0 -  5 mg/m3
NH3   0 - 15 mg/m3 .
CO2   0 - 25 %-vol .
H2O   0 - 30 %-vol .
:HF Prüfung anhängig, Spezial-Analysator GASMET CX4001 für Messbereich 0-5 mg/m3

Spezifikationen
Allgemeine Parameter Messprinzip: FTIR (Fourier Transform InfraRot);
Messkomponenten: simultane Messung von max. 50 Gasen in Gemischen;
Anstiegszeit: (t90) ca. 60 sek;
Arbeitstemperatur: 20 +/- 20 °C, nicht kondensierend;

Messschrank: mit Fronttür,
Dimensionen: 2100 x 800 x 800 mm, 350 kg;
Messparameter Nullpunkt: Kontrolle mit Nullgas (N2), täglich;
Drift Nullpunkt: < 2 % vom Messbereich;
Drift Empfindlichkeit: keine;
Linearität: < 2 % vom Messbereich;

Gastemperatur: 180 °C; Gasdruck: normal;
Gasfluss: 2 - 10 l/min;
Gasfiltration: Entfernung von Partikeln (2 μ m);
Elektrische Anschlüsse Netzanschluss: 115/230 V, 50/60 Hz, 7,5 kW;
Signalausgänge: 8 (oder 16) 4 - 20 mA Analog, galvanisch getrennt;
Status: Relaiskontakte für Wartung, Funktion, System;
Digital: ModBus Protokoll, RS232 seriell, 9-poliger Stecker zu externem PC;
Probennahme Beheizte Leitungen bei 180 °C mit Teflon-Seele;
20 m Länge der Eingangsleitung, zusätzlich interne Leitungen zum Anschluss der Analysatoren;
4 Temperaturregler (3 x Leitung, 1 x System);
incl. ektrischer Anschluss für externe Sonde;
Probennahmesonde: 180 °C mit Keramik-Vorfilter 2 μm, Material SS316, Flanschmontage;
Magnetventile zur Gasumschaltung (Messgas, Nullgas, Spülgas), manuelle und automatische Bedienung;

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