Zement-Drehrohröfen

Bei der Zementherstellung bilden sich verschiedene Schadstoffe, vor allem dann, wenn alternative und Abfall-basierte Brennstoffe eingesetzt werden. Typischerweise muss bei einem Zement-Drehrohrofen mit diesen Brennstoffen Chlorwasserstoff (HCl) überwacht werden. Das GASMET™ CEM II ist nach EN 15267-3 für die HCl-Messung im Bereich 0 ... 15 mg/Nm3 zugelassen. Aufgrund der hohen Prozesstemperaturen entstehen mehr Stickoxide (NOx) als in der typischen kommunalen Müllverbrennung. Sofern die NOx Werte mittles SCR reduziert werden, muss auch der Ammoniak Schlupf erfasst werden. Die Gasmet FTIR Analysatoren messen praktisch alle relevanten Gase im Abgas von Zementwerken.

Die Gasmet™ FTIR-Gasanalysator-Lösungen, wie z.B. das kontinuierliche Emissionsüberwachungs-System CEMS II (Continuous Emissions Monitoring System) und der tragbare FTIR-Gasanalysator DX4000 können selbst hohe Mengen an Stickoxiden im Abgas leicht überwachen. Ebenfalls typisch für die Zementindustrie ist die Emission hoher Staubkonzentrationen. Der Gasmet™ CEM II verfügt über eine zweistufige Partikelfilterung; eine gröberes Partikelfilter an der Entnahmesonde und ein zweites, feineres Partikelfilterelement im Probennahmesystem vor der Gasmesszelle. Bei extrem hohen Staubkonzentrationen kann ein zusätzlicher Vorfilter an der Probensonde eingesetzt werden, eventuell verbunden mit einer periodischen Rückspülung mit Instrumentenluft. Diese Optionen helfen, alle möglichen Staubprobleme zu vermeiden.

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